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Kino-Konzert: Judex
Louis Feuillade (Frankreich 1917)

Der Bankier Favraux hat sein Vermögen mit unsauberen Methoden gescheffelt und viele Menschen dabei geschädigt. Eines Tages bekommt er Post von einem gewissen Judex, der ihm mit Vergeltung droht, wenn er sein Unrecht nicht wiedergutmache. Favraux weigert sich und wird von dem mysteriösen Rächer Judex verschleppt. Als Favrauxʼ unschuldige Tochter Jacqueline vom Betrüger Moralès und dessen Komplizin Diana Monti bedroht wird, nimmt Judex den Kampf gegen die Bösewichte auf.
Louis Feuillades erstes Serial Judex von 1916 nach einer Vorlage von Arthur Bernède führte mit seinem edlen Protagonisten Jacques de Trémeuse, der als Judex für Gerechtigkeit sorgt, wo das System versagt, faktisch den ersten Superhelden ein. Noch vor dem 1919 von Johnston McCulley erfundenen Zorro entwickelte Judex eine Geheimidentität, um die Schwachen zu beschützen und die bösen Mächtigen zu bestrafen. Und wie später der Comic-Held Batman hat er ein Versteck, das mit High-Tech-Geräten ausgestattet ist. Georges Franju erwies seinem Idol Feuillade 1963 mit einem Remake von Judex die Ehre.
Die neu restaurierte Fassung von Judex ist über sechs Stunden lang und wird komplett an einem Tag gezeigt, unterbrochen für Atem- und Verpflegungspausen. Die Vorstellung dauert bis ca. 23.30 Uhr.

Drehbuch: Louis Feuillade, Arthur Bernède
Kamera: Léon Klausse

Mit: René Cresté (Jacques de Trémeuse alias Judex), Yvette Andréyor (Jacqueline), Édouard Mathé (Roger de Trémeuse), Musidora (Diana Monti alias Marie Verdier), Gaston Michel (Pierre Kerjean), Marcel Lévesque (Cocantin), Yvonne Dario (Comtesse de Trémeuse), René Poyen (der kleine Réglisse), Louis Leubas (Favraux), Jean Devalde (Robert Moralès)

383 Min., sw, DCP, stumm, f Zw'titel/e

Spieldaten
Sa.,
28.1.2023
16:00
Stummfilm mit Live-Begleitung von André Desponds, Manuel Ledergerber, Stephanie Florence Senn, Simon Hehlen und Martin Christ (Piano)
CHF 27.-/21.-