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Pasolini-Podium

Pasolini war als Schriftsteller und Dichter, Cineast und politischer Philosoph kontrovers. Sein vielfältiges, oft widersprüchliches Werk gibt bis heute Anlass zu Diskussionen, und darum lädt auch das Filmpodium zu einer Gesprächsrunde ein. Über Pasolinis Werk und seine Bedeutung in seiner Zeit und für unsere Gegenwart debattieren:
Der Schweizer Regisseur Milo Rau hat 2017 im Schauspielhaus eine gewagte Neuinszenierung von Pasolinis «Salò» auf die Bühne gebracht und mit Das neue Evangelium (2020) eine Art Hommage an Il vangelo secondo Matteo gedreht. Stefan Zweifel hat sich als Sade-Übersetzer und Literaturkritiker auch mit Tabuzonen und Theoremen bei Pasolini befasst. Vinzenz Hediger, Filmwissenschaftler, hat an der Universität Frankfurt über Pasolini doziert. Hannah Pilarczyk ist Kulturredaktorin bei «Der Spiegel» und hat für das Kino Arsenal, Berlin, im März die Reihe «Comizi d'autore – Zeitgenössische italienische Filmemacher*innen auf den Spuren von Pier Paolo Pasolini» kuratiert. Toni Hildebrandt, Dozent für Kunstgeschichte an der Universität Bern, ist Spezialist für Pasolinis Spätwerk und veröffentlicht im Mai mit Giovanbattista Tusa die Textsammlung «PPPP – Pier Paolo Pasolini Philosopher».

Die Retrospektive Pier Paolo Pasolini wird freundlicherweise unterstützt vom Istituto Italiano di Cultura di Zurigo.

Spieldaten
Vergangene Events:
Do., 7.4.2022 18:00
Gesprächsrunde, ca. 90'