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Bande à part
Jean-Luc Godard (Frankreich 1964)

English review

«Die ‹bande à part› sind drei: zwei pos(s)enhafte Typen und ein Schulmädchen à l’air démodé auf der Jagd nach dem Glück, das ein Zungenkuss sein kann, ein Ballett zur Musik der Zeit, ein Louvre-Besuch (in 9 Minuten 43 Sekunden) oder ein Kleiderschrank voller Franc-Scheine. Das Geld verspricht Freiheit – Freiheit vom Winter in der Stadt, vom drögen Englischkurs, von der schwarzweissen Tristesse der Banlieue –, es verspricht eine Zukunft in den heissen Ländern, eine Leben in Breitwand und Farbe. Der Weg dorthin führt über einen nicht besonders raffinierten Plan und ein paar gut platzierte Ohrfeigen zu einem bewaffnet-maskierten Überfall. Der knallige Schluss reduziert die Ménage-à-trois gewaltsam auf eine vielversprechende Zweierkiste … Den Godard von Bande à part sollte man nicht allzu ernst nehmen: Der will doch nur (an)spielen – und ein bisschen angeben, so wie die coolen Jungs mit ihrer Knarre.» (Sebastian Schubert, KinoTageBuch)

Drehbuch: Jean-Luc Godard, nach einem Roman von Dolores und , Bert Hitchens
Kamera: Raoul Coutard
Musik: Michel Legrand
Schnitt: Agnès Guillemot

Mit: Anna Karina (Odile), Sami Frey (Frantz), Claude Brasseur (Arthur Rimbaud), Louisa Colpeyn (Mme Victoria), Chantal Darget (Mätresse), Ernest Menzer (Arthurs Onkel), Danièle Girard (Englischlehrerin), Michèle Seghers (Schülerin)

95 Min., sw, 35 mm, F/d

Spieldaten
Fr.,
16.7.2021
18:00
Mo.,
26.7.2021
18:00
Do.,
29.7.2021
20:45