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Wild Things
John McNaughton (USA 1998)

English review

Sam Lombardo, Studienberater an einer Highschool in Florida, wird von der Schülerin Kelly Van Ryan des sexuellen Missbrauchs bezichtigt. Kellys reiche Mutter, mit der Sam eine Affäre hatte, schwört Rache, und als Suzie, eine Schülerin aus ärmlichen Verhältnissen, den gleichen Vorwurf gegen Sam erhebt, kommt es zum Prozess. Doch das ist erst der Anfang eines Intrigenknäuels in diesem Meta-Noir, dessen Wendungen stets von Neuem verblüffen.
«Wild Things ist reisserischer Schund mit einer Handlung, die so verdreht ist, dass sie noch während der Schlusstitel erklärt wird. Er ist quasi eine Dreifach-Kollision zwischen einem Softporno, einer Seifenoper und einem Noir-B-Movie. Mir hat das gefallen. (…) Der Film festigt Neve Campbells Stellung als Königin des aalglatten Exploitation-Kinos, gibt Matt Dillon und Kevin Bacon viele Gelegenheiten, bedrohlich die Augen zu verengen, und enthält eine Sexszene mit Denise Richards, was entweder unnötig oder unverzichtbar ist, je nach Ihrem Standpunkt. Ausserdem bietet er Bill Murray als Anwalt, der 20 Minuten lang für Heiterkeit sorgt, was zu diesem Zeitpunkt das Letzte ist, was wir erwarten.
Filme wie dieser unterhalten das Publikum oder sie beleidigen es; ein Mittelding gibt es nicht. Entweder Sie sind ein Kenner von melodramatischer, komischer Vulgarität, oder Sie sind es nicht. Und Sie kennen sich selbst am besten.» (Roger Ebert, rogerebert.com, 20.3.1998)

Drehbuch: Stephen Peters
Kamera: Jeffrey L. Kimball
Musik: George S. Clinton
Schnitt: Elena Maganini

Mit: Kevin Bacon (Ray Duquette), Matt Dillon (Sam Lombardo), Neve Campbell (Suzie Toller), Theresa Russell (Sandra Van Ryan), Denise Richards (Kelly Van Ryan), Daphne Rubin-Vega (Gloria Perez), Robert Wagner (Tom Baxter), Bill Murray (Ken Bowden), Carrie Snodgress (Ruby)

108 Min., Farbe, 35 mm, E/d/f

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
Di.,
25.5.2021
18:00
Fr.,
11.6.2021
20:45