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Los jueves, milagro
Luis García Berlanga (Spanien/Italien 1957)

Fontecilla ist ein verschlafenes Örtchen, das einst für seine Heilbäder bekannt war und nun in Vergessenheit geraten ist. Eine kleine Gruppe einflussreicher Gemeindemitglieder will diese Situation nicht länger hinnehmen. Um die Aufmerksamkeit des Landes und der ganzen Welt auf sich zu ziehen, verbreiten sie die Nachricht, dass in Fontecilla fortan jeden Donnerstag ein Wunder geschehen werde ...
Los jueves, milagro ist eines der am stärksten zensierten Werke der spanischen Filmgeschichte. Es wurden mehrere Drehbuchfassungen entworfen, welche die antiklerikalen Anspielungen reduzieren oder verschleiern sollten. So ist vor allem der zweite Teil des Films der zeittypisch strengen katholischen Zensur unterzogen worden. Der Film war ein kommerzieller Misserfolg, da er gleichzeitig von Konservativen als antiklerikal und von Liberalen als zu religiös aufgenommen wurde. Aus diesem Grund bekam Berlanga erst vier Jahre später die Gelegenheit, seinen nächsten Film zu drehen.

Drehbuch: Luis García Berlanga, José Luis Colina
Kamera: Francisco Sempere
Musik: Franco Ferrara
Schnitt: Pepita Orduna

Mit: Richard Basehart (Martino), José Isbert (Don José), Paolo Stoppa (Don Salvador), Juan Calvo (Don Antonio Guajardo Fontana), Alberto Romea (Don Ramón), Félix Fernández (Don Evaristo), Guadalupe Muñoz Sampedro (Doña Paquita), Manuel Alexandre (Mauro)

84 Min., sw, Digital HD, Sp/d

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