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Die Reise
Markus Imhoof (BRD/Schweiz 1986)

«Nach Motiven aus dem gleichnamigen Buch von Bernward Vesper, Sohn des NS-Dichters Will Vesper und Freund Gudrun Ensslins, die später mit Andreas Baader zusammentraf und in den Untergrund ging. Bertram Voss und Dagmar Wegener heisst das Paar im Film, der auf mehreren Zeitebenen erzählt ist (…). Am Anfang steht Dagmars Schwangerschaft; sechs Jahre später entführt Bertram seinen Sohn aus dem Lager einer Guerilla-Truppe in Italien und reist mit ihm zurück nach Deutschland. Rückblenden schildern seine eigene, autoritär geprägte Kindheit und seinen Weg in die gemässigte Rebellion. Die Ereignisse rund um Studentenrevolte und RAF werden schlaglichtartig angedeutet, und der Konflikt mit den Eltern der NS-Generation, ähnlich wie in Trottas Die bleierne Zeit, als wesentliche Triebfeder betont.» (filmportal.de)
«Die im Krieg Geborenen lernen zur Zeit des Neuanfangs zu denken, aber statt sich an einem Vaterideal orientieren zu können, haben sie sich mit der Schuld der Väter auseinanderzusetzen. Daraus resultieren die zornigen moralischen Forderungen der Söhne.» (Markus Imhoof)

Drehbuch: Markus Imhoof, Martin Wiebel, nach dem Roman von Bernward Vesper
Kamera: Hans Liechti
Musik: Franco Ambrosetti
Schnitt: Ursula West

Mit: Markus Boysen (Bertram Voss), Corinna Kirchhoff (Dagmar Wegener), Will Quadflieg (Vater Jost Voss), Christa Berndl (Mutter Voss), Alexander Mehner (Florian), Claude-Oliver Rudolph (Rolf Schröder), Gero Prenn (Bertram als Kind)

110 Min., Farbe, DCP, D

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
Mi.,
15.9.2021
18:00