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Miracle at St. Anna
Spike Lee (USA/Italien 2008)

Während des Zweiten Weltkriegs werden vier Soldaten einer ausschliesslich aus Afroamerikanern bestehenden Infanterietruppe (sogenannte Buffalo Soldiers) bei einem Einsatz in der Toskana von ihrer Einheit getrennt. Von Einheimischen in einem Bergdorf aufgenommen, warten sie zusammen mit italienischen Partisanen auf einen bevorstehenden Angriff der Deutschen.
«Es gibt eine ‹unbedeutende› Szene, die aber absolut wichtig ist. Während der Grundausbildung im tiefen Süden wird den vier Soldaten in einem Restaurant die Bedienung verweigert. Gleichzeitig machen es sich vier deutsche Kriegsgefangene an einem Tisch bequem. Eine solche Behandlung war nicht unüblich. Warum sollten Schwarze ihr Leben für Weisse riskieren, die sie hassen? (…)
Miracle at St. Anna hat eine der besten Gefechtsszenen, an die ich mich erinnern kann, auf einer Stufe mit Saving Private Ryan, aber stärker auf eine bestimmte Situation konzentriert, anstatt ein breites Panorama zu zeigen.
In einer Zeit, in der die Studios und viele Filmemacher auf Nummer sicher gehen (…), hat Lee eine Vision und hält sich daran. (…) Miracle at St. Anna enthält Reichtum, Wut, Geschichte, Gefühl, Fantasie, Realität, Gewalt und Leben. Vielleicht zu viel. Aber besser als zu wenig.» (Roger Ebert, rogerebert.com, 25.9.2008)

Drehbuch: James McBride, nach dem Roman von James McBride
Kamera: Matthew Libatique
Musik: Terence Blanchard
Schnitt: Barry Alexander Brown

Mit: Derek Luke (2nd Staff Sergeant Aubrey Stamps), Michael Ealy (Sergeant Bishop Cummings), Laz Alonso (Corporal Hector Negron), Omar Benson Miller (Private First Class Sam Train), Pierfrancesco Favoino (Peppi «Der grosse Schmetterling» Grotta), Valentina Cervi (Renata), Matteo Sciabordi (Angelo Torancelli), John Turturro (Detective Antonio Ricci), Joseph Gordon-Levitt (Tim Boyle), John Leguizamo (Enrico), Kerry Washington (Zana Wilder)

160 Min., Farbe, Digital HD, E/d

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