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Ninì Tirabusciò, la donna che inventò la mossa
Marcello Fondato (Italien/Frankreich 1970)

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts träumt die junge Römerin Maria Sarti, die in kleinen Freilichttheatern auftritt, davon, ein echter Bühnenstar zu werden. Nach einigen unglücklichen Erfahrungen ist sie aus Hungersnöten gezwungen, als Sängerin in einem Kabarett in Neapel zu improvisieren. Als Erfinderin der «mossa» – einer Hüftbewegung, die ihr Publikum aus der Provinz ins Schwärmen versetzt – empört Maria die Obrigkeit und wird der Obszönität bezichtigt. Nach ihrem Umzug nach Turin verliebt sie sich in einen jungen Offizier und fordert eine aristokratische Dame zum Duell heraus.(pj)
«Inspiriert von den tragikomischen Ereignissen der authentischen ‹sciantosa› Maria Campi, zeichnet Marcello Fondato ein amüsantes Porträt Italiens im frühen zwanzigsten Jahrhundert vor dem Hintergrund der Klassenkämpfe und der sozialen Umwälzungen. Monica Vitti, die sich aus den Fesseln Michelangelo Antonionis befreit hatte, kostete ihre neugewonnene Freiheit mit überschwänglichem Elan aus.» (Massimo Bertarelli, Il Giornale, 2.7.2002)

Drehbuch: Marcello Fondato
Kamera: Carlo Di Palma
Musik: Carlo Rustichelli
Schnitt: Sergio Montanari

Mit: Monica Vitti (Maria Sarti/Ninì Tirabusciò), Gastone Moschin (Mariotti, der Polizeichef), Pierre Clémenti (Francesco, der futuristische Poet), Peppino De Filippo (Magistrat), Carlo Guiffrè (Antonio, der Musiker), Sylva Koscina (Baroness di Valdarno), Claude Rich (Paolo di Sergeno)

121 Min., Farbe, 35 mm, I/d

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
So.,
22.1.2023
20:45