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Ti ho sposato per allegria
Luciano Salce (Italien 1967)

Pietro, ein junger Anwalt aus bürgerlichen Verhältnissen, und Giuliana, eine etwas verrückte junge Frau mit turbulenter Vergangenheit, heiraten, grade mal eine Woche nachdem sie sich auf einer Künstlerparty kennen gelernt haben. Beide haben ihre Gründe dafür, und da sie sich kaum kennen – oder vielleicht gerade weil sie sich grösstenteils fremd sind –, sind sie in Bezug auf ihre Ehe total ehrlich: aber nicht nur miteinander, sondern auch gegenüber anderen … Das grösste Hindernis, das Giuliana und Pietro nun aber zu überwinden haben, ist der Besuch von Giulianas Mutter. Natürlich geht alles schief, und Giuliana verursacht eine Katastrophe nach der anderen. Aber Pietro stört sich nicht im Geringsten daran; er scheint an den Untaten seiner Frau sogar den grössten Gefallen zu finden: Er hat sie tatsächlich aus Heiterkeit und Freude geheiratet. (nr)
«Produzent Cecchi Goris Absicht war es, Antonionis Muse gleich mit zwei neuen Images auszustatten: dem der Komödiantin und dem des Sexsymbols. Vitti erfüllt beide Erwartungen, und der Film erweist sich als eine Hommage an ihre unbestreitbaren schauspielerischen und körperlichen Fähigkeiten.» (persogiadisuo.blogspot.com)

Drehbuch: Sandro Continenza, Natalia Ginzburg, Luciano Salce, nach dem Theaterstück von Natalia Ginzburg
Kamera: Carlo Di Palma
Musik: Piero Piccioni
Schnitt: Marcello Malvestito

Mit: Monica Vitti (Giuliana), Giorgio Albertazzi (Pietro), Maria Grazia Buccella (Vittoria), Rossella Como (Ginestra), Michel Bardinet (der Engländer), Italia Marchesini (Pietros Mutter), Anna Saia (Topazia), Paola Cortini (Esmeralda)

100 Min., Farbe, 35 mm, I/d

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