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The Conversation
Francis Ford Coppola (USA 1974)

Gene Hackman spielt Harry Caul, einen Abhörspezialisten und stillen Einsiedler, der seine Arbeit mit professioneller Distanz verrichtet. Als er den Auftrag erhält, ein junges Paar zu überwachen, das er in Gefahr wähnt, verstrickt er sich immer mehr in den Fall. Er gerät in eine Spirale der Paranoia, bis er glaubt, selbst abgehört zu werden. Der Film ist eine intime und ruhige Studie des Verdachts, die politische Verhältnisse im Psychologischen aufspürt. Im Blick auf eine Preisgabe der Privatheit im Zeichen der Überwachung erwies er sich als seiner Zeit voraus. Mit The Conversation drehte Francis Ford Coppola zwischen den beiden ersten Teilen der Godfather-Trilogie einen persönlichen Film, der den Zeitgeist der USA während der Nixon-Ära noch vor dem Watergate-Skandal einfängt. Als persönliches Projekt ist der Film auch ein Ausweis der künstlerischen Freiräume, die eine neue Generation von Filmemacher:innen nutzte, um das Hollywoodkino am Ende seiner goldenen Jahre zu erneuern. (fl)

Drehbuch: Francis Ford Coppola
Kamera: Bill Butler
Musik: David Shire
Schnitt: Walter Murch, Richard Chew

Mit: Gene Hackman (Harry R. Caul), John Cazale (Stanley «Stan» Ross), Allen Garfield (William P. «Bernie» Moran), Cindy Williams (Ann), Frederic Forrest (Mark), Harrison Ford (Martin Stett), Michael Higgins (Paul), Elizabeth MacRae (Meredith), Teri Garr (Amy Fredericks), Phoebe Alexander (Lurleen), Mark Wheeler (Rezeptionist), Robert Shields (Der Pantomime), Robert Duvall (Der Regisseur)

113 Min., Farbe, DCP, E/d

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