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Die allseitig reduzierte Persönlichkeit – Redupers
Helke Sander (BRD 1978)

Zu Beginn fährt die Kamera an der Mauer entlang durch Westberlin im Jahr 1977. Der Film ist das Porträt einer geteilten Stadt und das Porträt einer Frau, die diese Stadt fotografisch festhält. Edda Chiemnyjewski ist freischaffende Pressefotografin und alleinerziehende Mutter. Die Beziehung zur Tochter leidet unter ihrer Berufstätigkeit, die gerade mal genügend Einkünfte einbringt, um den Lebensunterhalt zu tragen. Sie erlebt ihren Alltag im Westen als das Gegenteil der «allseitig entwickelten Persönlichkeit» sozialistischer Erziehung im Osten. Mit anderen Fotografinnen erhält sie den Auftrag, ihre Stadt für Touristen zu bewerben, aber gemeinsam entwickeln sie einen sozialkritischen Blick auf ihre Gegenwart. Die allseitig reduzierte Persönlichkeit – Redupers ist ein feministischer Beitrag zum Neuen Deutschen Film, in dem die Filmemacherin und Aktivistin Helke Sander selbst die Hauptrolle spielt. (fl)

Drehbuch: Helke Sander
Kamera: Katia Forbert
Schnitt: Ursula Höf

Mit: Helke Sander (Edda Chiemnyjewski), Joachim Baumann («Stern»-Reporter), Andrea Malkowsky (Dorothea Chiemnyjewski), Ronny Tanner (Werner), Frank Burckner, Eva Gagel, Beate Kopp, Ulrich Gressieker, Gesine Strempel (Fotografin), Gislind Nabakowski (Fotografin)

98 Min., sw, DCP, D, J/14

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