«The Howling entstand 1981, als der Werwolf-Film eine kurze Blütezeit erlebte, und mehr noch als John Landis’ An American Werewolf in London ist Joe Dantes Film wohl die Quintessenz des ganzen Subgenres. Die Story dreht sich um eine Fernsehreporterin, die sich nach der traumatischen Begegnung mit einem Serienmörder in eine abgelegene New-Age-Kolonie zurückzieht, deren Mitglieder die Rückbesinnung auf die Ursprünge aber sehr eigenwillig auffassen. Dass der Film sowohl als schräge Satire auf den Esoterik-Boom wie auch als handfester Horrorfilm funktioniert, verdankt er neben Dantes sicherer Regie und den immer noch erstklassigen Effekten von Rob Bottin vor allem auch dem Drehbuch von John Sayles. (…) Neben gestandenen Genregrössen (Kevin McCarthy, Kenneth Tobey, John Carradine) in Nebenrollen gibt es eine Fülle von Cameo-Auftritten zu entdecken (Roger Corman, Forrest Ackerman und Sayles selbst als Leichenbeschauer). (…) Kaum jemand hat sich in den letzten Jahrzehnten so um das Erbe des klassischen Horror- und Monsterfilms verdient gemacht wie Dante, und so überrascht es kaum, dass The Howling auch heute noch Fanherzen höherschlagen lassen kann.» (Florian Prasser, traumathek.de)
Drehbuch: John Sayles, Terence H. Winkless, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Gary Brandner
Kamera: John Hora
Musik: Pino Donaggio
Schnitt: Joe Dante, Mark Goldblatt
Mit: Dee Wallace (Karen White), Patrick Macnee (Dr. George Waggner), Dennis Dugan (Chris Howard), Christopher Stone (R. William «Bill» Neil), Belinda Balaski (Terry Fisher), Elisabeth Brooks (Marsha Quist), Robert Picardo (Eddie Quist)
91 Min., Farbe, 35 mm, E/d/f