«Hepburn spielt (in ihrer ersten und sogleich Oscar-ausgezeichneten Hauptrolle) eine Prinzessin, die vor lauter formellen und diplomatischen Pflichten kreuzunglücklich ist und sich so während eines Staatsbesuchs in Rom kurzerhand aus dem Staub macht. Dabei begegnet sie ausgerechnet dem amerikanischen Journalisten Joe Bradley. Als dem klar wird, wen er da angetroffen hat, wittert er die grosse Story: Den Ahnungslosen spielend, begibt er sich mit der Prinzessin auf einen ereignisreichen Tagesausflug quer durch die Stadt, bei dem schliesslich – trotz aller Professionalität – gewisse romantische Gefühle nicht ausbleiben.» (filmszene.de)
Cecchi D’Amicos Handwerkskunst zog bereits früh internationale Aufmerksamkeit auf sich. Sie und Ennio Flaiano wurden von Hollywoodregisseur William Wyler für eine Überarbeitung des Drehbuchs engagiert, um Roman Holiday das notwendige italienische Flair und eine authentischere Darstellung der Stimmung im Rom der 1950er-Jahre zu verleihen. Unter anderem soll die ikonische Vespa-Fahrt Flaianos und Cecchi D’Amicos Feder entstammen – namentlich genannt wurden sie jedoch nur in der italienischen Fassung des Films. (lf)
Drehbuch: Ian McLellan Hunter, John Dighton, Suso Cecchi DʼAmico ((ungenannt)), Ennio Flaiano ((ungenannt)), nach einem Script von Dalton Trumbo
Kamera: Franz F. Planer, Henri Alekan
Musik: Georges Auric
Schnitt: Robert Swink
Mit: Gregory Peck (Joe Bradley), Audrey Hepburn (Prinzessin Ann), Eddie Albert (Irving Radowitsch), Hartley Power (Mr. Hennessy), Laura Solari (Hennessys Sekretärin), Harcourt Williams (Botschafter), Margaret Rawlings (Gräfin Vereberg), Tullio Carminati (General Prowno), Paolo Carlini (Mario Delani), Claudio Ermelli (Giovanni), Heinz Hindrich (Dr. Bonachoven), Paola Borboni (Putzfrau)
118 Min., sw, 35 mm, E/d/f, J/12