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Peccato che sia una canaglia
Alessandro Blasetti (Italien 1954)

«Paolo, ein Taxifahrer, kann den Diebstahl seines Autos gerade noch verhindern. Und einen der Täter hat er sogar am Schlafittchen: die schöne Lina. Die wird ihm auf dem Weg zur Polizei zwar entwischen, geht ihm danach aber nicht mehr aus dem Kopf. So ist er denn auch froh, als er sie erneut trifft (…) und sie ihn ihrer Familie vorstellt: ein Klan, dessen Mitglieder alle von Gaunereien leben, was dem gutherzigen Burschen zuerst nicht so recht klar werden will.» (Olaf Möller, Österreichisches Filmmuseum)

«Wir mussten um Sophia Loren kämpfen. (…) Ennio Flaiano und ich hatten eine Geschichte geschrieben, die unseren Produzenten sehr gefiel, Peccato che sia una canaglia, aber sie wollten Lollobrigida und wir wollten Loren. Wir hatten sie in einer kleinen Rolle in einem Film von Bolognini gesehen. Niemand glaubte an sie. Aber wir setzten uns durch. Wir drohten, ihnen die Geschichte sonst nicht zu verkaufen.» (Suso Cecchi D’Amico im Interview mit CINEASTE) Cecchi D’Amico hatte auch die Idee, Loren gemeinsam mit Marcello Mastroianni zu besetzen, der ebenfalls kurz vor seinem grossen Durchbruch stand. Damit begann die Zusammenarbeit des Trios De Sica/Loren/Mastroianni – eines der bekanntesten und erfolgreichsten Gespanne der italienischen Filmgeschichte. (nr)

Drehbuch: Alessandro Continenza, Suso Cecchi DʼAmico, Ennio Flaiano, Sandro Continenza, nach der Geschichte «Il fanatico» von Alberto Moravia
Kamera: Aldo Giordani
Musik: Alessandro Cicognini
Schnitt: Mario Serandrei

Mit: Marcello Mastroianni (Paolo), Sophia Loren (Lina Stroppiani), Vittorio De Sica (Vittorio Stroppiani, Linas Vater), Giorgio Sanna (Peppino), Michael Simone (Totò), Umberto Melnati (Michele), Margherita Bagni (Elsa, Michele Frau), Wanda Benedetti (Valeria)

95 Min., sw, DCP, I/d, J/12

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