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Infanzia, vocazione e prime esperienze di Giacomo Casanova, veneziano
Luigi Comencini (Italien 1969)

«Der Titel sagt schon alles: Zu sehen sind Bilder aus eineinhalb Dekaden im turbulenten Leben eines noch jungen Mannes und einer rasch alternden Stadt, Venedig. Eine Zeit, in der Casanova seinen Weg findet, schliesslich erkennt, dass nicht die Güter der Herren und ihre Himmel das Seine sind, sondern das Fleisch und die Erde. Wobei Luigi Comencini weniger von als vielmehr durch Casanova erzählt, denn: ‹Das wahre Thema des Films sind die Lebensbedingungen, die Sitten, die sozialen Verhältnisse im Venedig des 18. Jahrhunderts.› Natürlich ist der Film in alldem auch ein bittersüsser Kommentar zu den Verhältnissen der späten 1960er-Jahre, und Comencini findet sich, eigentlich ganz selbstverständlich, auf der Seite der Jugend und der Lust, des Aufbruchs.» (Olaf Möller, Österreichisches Filmmuseum)

«Die Idee, diese Memoiren zu verfilmen, wurde zu einer Obsession für mich ... Während ich mit Comencini an einem anderen Projekt arbeitete, erschien der letzte Band der französischen Ausgabe von Casanovas Memoiren, und wir konnten über nichts anderes mehr reden. Also gingen wir zum Produzenten Santalucia und sagten: ‹Hören Sie, lassen Sie uns dieses Buch adaptieren und mit dem anderen Projekt sonst jemanden beauftragen.› So entstand Casanova.» (Suso Cecchi D’Amico, in: Scrivere il cinema)

Drehbuch: Suso Cecchi DʼAmico, Luigi Comencini
Kamera: Aiace Parolin
Musik: Fiorenzo Carpi
Schnitt: Nino Baragli

Mit: Leonard Whiting (Giacomo Casanova), Maria Grazia Buccella (Zanetta), Lionel Stander (Don Tosello), Raoul Grassilli (Don Gozzi), Tina Aumont (Marcella), Claudio De Kunert (Giacomo Casanova als Junge), Mario Scaccia (Doktor Zambelli), Senta Berger (Giulietta Cavamacchia)

123 Min., Farbe, 35 mm, I/d/f, J/14

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