Eine Gruppe körperlich behinderter Schweizer:innen trifft sich von 1974 bis 1976 regelmässig in einem Ferienlager im Emmental und dreht über mehrere Jahre gemeinsam einen Film. Die Kamera begleitet vier Protagonist:innen (Jules Burgener, Christoph und Ursula Eggli und Therese Zemp) bei ihren Diskussionen, alltäglichen bzw. künstlerischen Aktivitäten sowohl im Ferienlager als auch in den Wohnheimen bzw. Wohngemeinschaften, wo sie leben. Die Porträts folgen jeweils der gleichen narrativen Struktur: Sie beginnen mit einer Aussage über die Sexualität im Ferienlager, gefolgt von längeren Interviews mit den Protagonist:innen, Alltagsszenen im Ferienlager und in den Heimen. Diese zeigen sowohl die Pflegearbeit als auch die kreative Arbeit und schliesslich das Scheitern bzw. das Gelingen der Gemeinschaftsbildung. (ml/lwa)
Drehbuch: Marlies Graf Dätwyler
Kamera: Werner Zuber
Schnitt: Marlies Graf Dätwyler
120 Min., Farbe, DCP, Dialekt