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Pripyat
Nikolaus Geyrhalter (Österreich 1999)

«1986 machte der Brand im Kernkraftwerk Tschornobyl in der damaligen Sowjetunion die umliegenden Gebiete, darunter auch die Arbeiterstadt Pripyat, unbewohnbar. Zwölf Jahre später erzählt ein lebensfrohes älteres Ehepaar dem Dokumentarfilmer Nikolaus Geyrhalter, dass es sich an die Strahlung ‹gewöhnt› habe und deshalb geblieben sei, um dort glücklich Schweine zu züchten und Pilze zu sammeln. Schwarzweissaufnahmen von endlosen Betonflächen, die von widerstandsfähiger Vegetation überwuchert sind, prägen Pripyats Begegnungen mit hartnäckigen Einheimischen und neuen Arbeitern im, ja, wiedereröffneten Kraftwerk. Die zufälligen Porträts zeugen von einem tiefen Pathos, das zwischen einer stolzen Verbundenheit mit dem Land (und seinen Gewohnheiten) und einem Fatalismus schwankt, der so stark ist wie die Strahlung selbst.» (Nicolas Rapold, Film Comment, Sep–Okt 2005)

Drehbuch: Nikolaus Geyrhalter, Wolfgang Widerhofer
Kamera: Nikolaus Geyrhalter
Schnitt: Wolfgang Widerhofer

100 Min., sw, DCP, Ukr+Russ/d

Spieldaten
Do.,
30.4.2026
20:45
Vergünstigte Kombitickets (Special Operation + Pripyat) gibt es an der Kinokasse.