«Atombombentests vor der japanischen Küste schrecken ein prähistorisches Meeresungeheuer auf, das daraufhin Tokio in Schutt und Asche legt. Während ein älterer Professor an ihm die Überlebensfähigkeit unter radioaktivem Befall studieren möchte, verfügt ein junger Wissenschaftler mit seinem Oxygen-Zerstörer bereits über eine Waffe, die ‹Godzilla› den Garaus machen könnte … Nachdem 1954 japanische Fischer in den Fallout amerikanischer Atombombentests geraten waren, schuf Ishiro Honda mit Gojira ein filmisches Memorial an die atomare Zerstörung Hiroshimas und Nagasakis 1945, in dem das nukleare Trauma der Nation durch den Sieg über die Riesenechse schauspielerisch bewältigt wurde. Die neue 4K-Restaurierung eines der erfolgreichsten Filme der japanischen Kinogeschichte würdigt nicht nur dessen optische Brillanz bei der Wiedergabe des Miniaturmodells von Tokio, das im Toho-Studio von einem Schauspieler im Monsterkostüm niedergetrampelt wurde. Auch dem exzellenten Sounddesign mit den Schreckensschreien des Ungeheuers und seiner schutzlosen Opfer sowie der aufwühlenden Filmmusik von Akira Ifukube schenkt sie ihre besondere Aufmerksamkeit.» (Berlinale 2022)
Drehbuch: Takeo Murata, Ishiro Honda, nach einem Story‑Treatment von Shigeru Kayama
Kamera: Masao Tamai
Musik: Akira Ifukube
Mit: Momoko Kochi (Emiko Yamane), Akihiko Hirata (Dr. Serizawa), Takashi Shimura (Prof. Yamane), Fujuki Murakami (Dr. Tabata), Akira Takarada (Ogata), Sachio Sakai (Hagiwara), Ren Yamamoto (Sieji), Tadashi Okabe (Dr. Tabatas Assistent)
96 Min., sw, DCP, Jap/e