Deutschschweizer Premiere in Anwesenheit der Filmemacherin Viv Li
«Viv, eine chinesische Möchtegern-Künstlerin, strandet nach der Pandemie in Berlin und taucht zufällig in die vibrierende queere Kulturszene der Stadt ein. Zwischen neuen Welten und traditionellen Erwartungen pendelt sie ständig zwischen wechselnden Selbst- und Fremdbildern – und fühlt sich dabei mehr denn je verloren. Der Film folgt Vivs eklektischen Begegnungen und den feinen Kulturkonflikten, die sie prägen. In einer zutiefst persönlichen und humorvollen Erzählweise wirft der Film einen witzigen, aber scharfen Blick auf die Suche nach Zugehörigkeit in einer globalisierten Welt – und darauf, wie verschiedene Gesellschaften unser Leben definieren. Eine Geschichte der ewigen Suche nach sich selbst, Identität und Akzeptanz, eingewoben in eine Spirale surrealer und doch greifbarer Momente.» (Pink Apple 2026)
Drehbuch: Viv Li
Kamera: Viv Li, Janis Mazuch
Musik: Leon Weber
Schnitt: Christoph Bargfrede
85 Min., Farbe, DCP, E+Mand+D/d