«Als Yukos Grossmutter stirbt, wirft man sie in die Obhut einer schlimmen Stiefmutter, die gemeinsam mit ihren Gören dem armen Mädchen das Leben vermiest. Das zupackende Aschenbrödel unter dem blauesten aller Himmel lässt sich jedoch nicht unterkriegen – sie wird eines Tages die verlorene Mutter wiedersehen, und diese Kraft treibt sie an, über alle Widrigkeiten hinweg. Geschichten von jungen Menschen, die tapfer dem Schicksal trotzen, gibt es viele im japanischen Kino, aber nur wenige kommen so frenetisch daher wie diese. Angeblich musste Yoshio Shirasaka nachträglich neue Szenen schreiben, weil sein auf 100 Minuten kalkuliertes Skript bei Masumuras Tempo gerade für knapp 70 reichte. The Blue Sky Maiden knallt und kollidiert, wo andere betuchlich streifen. Getrieben von einem neuen Typ Frau: das Mädchen von nebenan, das sich selbst die Nächste ist, eine Hohepriesterin der Glückseligkeit durch Selbsterfüllung, der Lebensfreude und -lust.» (Rui Hortensio da Silva e Costa, Österreichisches Filmmuseum, Feb 2008)
Drehbuch: Yoshio Shirasaka, nach dem Roman von Keita Genji
Kamera: Michio Takahashi
Musik: Taichiro Kosugi
Schnitt: Tatsuji Nakashizu
Mit: Ayako Wakao (Yuko Ono), Keizo Kawasaki (Ryosuke Hirooka), Kenji Sugawara (Keikichi Futami), Chieko Higashiyama (Shizue Hirooka)
88 Min., Farbe, DCP, Jap/e