«Brooklyn, 1947: Frisch in der Grossstadt angekommen, trifft der angehende Schriftsteller Stingo auf die faszinierende Sophie, eine Exilpolin und Auschwitz-Überlebende, die mit ihrem Freund Nathan obenan wohnt. Die sich entwickelnde intensive Freundschaft der drei wird von Nathans destruktiven Ausbrüchen überschattet. Nach und nach kommen sich Stingo und Sophie näher – und sie vertraut ihm ihr schreckliches Geheimnis an.» (Kino Cameo)
«‹Ich kann nicht wählen! Ich kann nicht wählen!› Die Grausamkeit dieser entscheidenden Szene in Sophie’s Choice ist so einschneidend, dass der Titel zum Inbegriff eines unmöglichen und grotesk ungerechten Dilemmas geworden ist. Streeps Darstellung in dieser Szene allein würde ausreichen, um eine Karriere zu zementieren: Streep brachte sie ihren zweiten Oscar. Ihre schonungslose Hingabe an die Rolle der Sophie Zawistowsk, um die sie bei Regisseur Alan Pakula inständig geworben hatte, ist in jedem Wort, jedem schweifenden Blick, jeder zitternden Lippe und jedem unterdrückten Seufzer zu spüren. Ohne jede Über-treibung ist es eine der grössten Filmdarbietungen des 20. Jahrhunderts (…) und möglicherweise die prägendste Rolle für Streep.» (Nikola Grozdanovic, IndieWire, 3.8.2015)
Drehbuch: Alan J. Pakula, nach dem Roman von William Styron
Kamera: Nestor Almendros
Musik: Marvin Hamlisch
Schnitt: Evan Lottman
Mit: Meryl Streep (Sophie Zawistowska), Kevin Kline (Nathan Landau), Peter MacNicol (Stingo), Josef Sommer (Erzähler), Rita Karin (Yetta Zimmerman), Stephen D. Newman (Larry), Greta Turken (Leslie Lapidus), Josh Mostel (Morris Fink), Marcell Rosenblatt (Astrid Weinstein), Eugene Lipinski (polnischer Professor)
150 Min., Farbe, DCP, E/d