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Death Becomes Her
Robert Zemeckis (USA 1992)

«Madeline Ashton (Streep) und Helen Sharp (Goldie Hawn) sind schon seit Ewigkeiten beste Feindinnen. Mehrfach schon hat Madeline Helen die Kerle ausgespannt, zuletzt den Schönheitschirurgen Ernest Menville (Bruce Willis). Doch einige Jahre später sieht es auch bei Madeline alles andere als rosig aus: Als Schauspielerin ist sie kaum mehr gefragt, ihre Liebhaber wollen nichts mehr von ihr wissen. Als sie dann noch feststellen muss, dass Helen besser aussieht als je zuvor, lässt Madeleine sich auf das Angebot der mysteriösen Lisle (Isabella Rossellini) ein, die ihr ewige Jugend verspricht. Die Sache hat nur einen Haken …» (film-rezensionen.de)

In dieser schrillen Satire stellte Streep, die bislang vor allem für ihre dramatischen Rollen bekannt war, ihr umwerfendes komödiantisches Gespür unter Beweis und legte mit ihrer vor Camp nur so schillernden Madeleine den Grundstein für ihre späteren bitterbösen Figuren wie Miranda Priestly. Doch Death Becomes Her markiert auch den Moment, in dem Streep begann, auf und abseits der Leinwand über die Erwartungen gegenüber alterndenSchauspielerinnen in Hollywood zu sprechen – und damit zu der feministischen Ikone selbstbewussten Alterns wurde, die sie 30 Jahre später umso mehr verkörpert. (lf)

Drehbuch: Martin Donovan, David Koepp
Kamera: Dean Cundey
Musik: Alan Silvestri
Schnitt: Arthur Schmidt

Mit: Bruce Willis (Dr. Ernest Menville), Meryl Streep (Madeline Ashton), Goldie Hawn (Helen Sharp), Michelle Johnson (Anna), Susan Kellermann (Ärztin), Ian Ogilvy (Chagall), Adam Storke (Dakota), Sydney Pollack (Dr. Harris), Isabella Rossellini (Lisle von Rohman), Michael A. Nickles (Lisles Bodyguard), Alaina Reed Hall (Psychologin), Nancy Fish (Rose), John Ingle (Trauerredner), Mary Ellen Trainor (Vivian Adams)

104 Min., Farbe, DCP, E/d

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