«Ein Film, geschrieben von Charlie Kaufman, über einen Drehbuchautor namens Charlie Kaufman und seinen Versuch, einen offenbar unverfilmbaren Selbstfindungsbestseller zu einem Skript im gedrechselten ‹New Yorker›-Stil umzuarbeiten. Seine Ansprüche und Gewissensbisse tragen ebenso zur Schreibblockade bei wie die enervierende Präsenz seines erfolgreichen und völlig gegensätzlichen Zwillingsbruders Donald, der bereitwillig bescheuerte Massenware verfasst. Dieser fiktive Donald ist in den Credits von Adaptation als Koautor ausgewiesen, was eine Ahnung von der wahnwitzigen Metakonstruktion dieses Films gibt: Fakt-als-Fiktion und Fiktion-über-Fakt, angeordnet wie eine Serie von Falltüren – freier Fall durch eine blühend-neurotische Fantasie, vorbei an absurden Gags und exzentrischen Einsichten. Drehbucharbeit bis in den Sumpf des Unbewussten. Und selbst der hat hier, selbstverständlich, noch einen doppelten Boden.» (Christoph Huber, Österreichisches Filmmuseum, Sep 2012)
Drehbuch: Charlie Kaufman
Kamera: Lance Acord
Musik: Carter Burwell
Schnitt: Eric Zumbrunnen
Mit: Nicolas Cage (Charlie und Donald Kaufman), Meryl Streep (Susan Orlean), Chris Cooper (John Laroche), Tilda Swinton (Valerie Thomas), Cara Seymour (Amelia Kavan), Brian Cox (Robert McKee), Judy Greer (Alice, Kellnerin), Maggie Gyllenhaal (Caroline Cunningham), Ron Livingston (Marty Bowen), Jay Tavare (Matthew Osceola), G. Paul Davis (Russell), Roger Willie (Randy), Jim Beaver (Ranger Tony), Doug Jones (Augustus Margary), Gary Farmer (Buster Baxley), Peter Jason (Verteidiger), Gregory Itzin (Ankläger), Curtis Hanson (Orleans Ehemann), Bob Stephenson (David)
114 Min., Farbe, 35 mm, E/d/f