«Es ist wohl der berüchtigtste Todesfall der jüngeren australischen Geschichte: Im Jahr 1980 unternehmen die Chamberlains einen Campingausflug zum Uluru, bei dem ihre kleine Tochter aus dem Familienzelt verschwindet. Laut Mutter Lindy wurde sie von einem Dingo entführt. Der Medienrummel um den Fall entwickelt sich bald zu einer Hexenjagd, bei der die Chamberlains selbst ins Visier der Ermittlung geraten. (…) In A Cry in the Dark gelang Meryl Streep mehr als die meisterhafte Darstellung einer komplexen, traumatisierten Frau – sie schaffte es, Lindy Chamberlain vor der ganzen Welt ein Gesicht zu geben.» (simplystreep.com)
«Jede einzelne Zeile, die ich sprach, war mit enormen rechtlichen Überlegungen verbunden, denn Lindy Chamberlain kämpfte noch immer um ihren Freispruch. (…) Ich hatte keinen Zweifel daran, dass sie unschuldig war. Sie wurde aufgrund ihres Verhaltens verurteilt – weil sie eben nicht die weinende, schreiende, trauernde Mutter war, die sich die Öffentlichkeit vorgestellt hatte.» (Meryl Streep, Entertainment Weekly, Mär 2000)
Drehbuch: Fred Schepisi, Robert Caswell, nach dem Tatsachenbericht von John Bryson
Kamera: Ian Baker
Musik: Bruce Smeaton
Schnitt: Jill Bilcock
Mit: Meryl Streep (Lindy Chamberlain), Sam Neill (Michael Chamberlain), Bruce Myles (Barker), Charles Tingwell (Richter Muirhead), Neil Fitzpatrick (Phillips), Nick Tate (Chartwood)
121 Min., Farbe, 35 mm, E/d/f