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Games of Love and Loneliness
(Den allvarsamma leken)
Anja Breien (Schweden/Norwegen 1977)

Sommer 1897. Arvid, ein junger Journalist, und Lydia, die Tochter eines Malers, verlieben sich unsterblich ineinander. Aber Arvid stammt aus einer niedrigeren sozialen Schicht, und die beiden Liebenden müssen Vernunftehen eingehen. Zehn Jahre später finden sie wieder zueinander … Doch die Welt hat sich verändert, und Lydia fühlt sich zwischen ihrer hart erkämpften Freiheit und ihrer Jugendliebe hin- und hergerissen. (lf)

«Die Figur der jungen Lydia vereint all jene Widersprüche in sich, mit denen Frauen im ausgehenden 19. Jahrhundert konfrontiert waren – Widersprüche, die bis heute aktuell sind. Unter dem Schein eines klassischen Historiendramas zeichnet Anja Breien die Entwicklung einer Frau über einen Zeitraum von fünfzehn Jahren nach: von lähmender Schüchternheit über jugendliche Leidenschaft bis hin zu ihrer relativen Emanzipation nach einer unglücklichen Ehe. Geschickt entwickelt sie Hjalmar Söderbergs Romanvorlage ‹Das ernste Spiel› zu einem grossartigen Porträt.» (Marceau Aidan, Jeune Cinéma, Mai 2004)

Drehbuch: Per Blom, Bengt Forslund, Anja Breien, nach dem Roman «The Serious Game» von Hjalmar Söderberg
Kamera: Erling Thurmann-Andersen
Schnitt: Edith Toreg

Mit: Lil Terselius (Lydia Stille), Stefan Ekman (Arvid Stjärnblom), Katarina Gustafsson (Dagmar Randel), Chatarina Larsson (Marta Brehm), Birgitta Andersson (Hilma Randel), Hans Alfredson (Freutiger), Allan Edwall (Markel), Ernst Günther (Jacob Randel), Peter Schildt (Lidner), Stig Ossian Ericson (Rissler), Palle Granditsky (Anders Stille), Erland Josephson (Doncker)

100 Min., Farbe, DCP, Schwed/e

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