«Mit Slacker legte Richard Linklater den Grundstein für eine neue Ära des amerikanischen Independent-Kinos der 1990er-Jahre. Der Film wurde zum Wendepunkt – viele spätere Indie-Regisseure nennen ihn als Inspirationsquelle oder gar als Türöffner. Slacker ist kein gewöhnlicher Film, sondern ein Mosaik aus Momenten: lose verbundene Figuren, die durch einen Tag voller skurriler Gedanken, Zufälle und Begegnungen treiben. Ein intellektuelles Porträt einer texanischen Subkultur (…). Da ist Linklater selbst als ziellos umherziehender Buspassagier, ein alter Anarchist, der sich mit einem Einbrecher anfreundet, Verschwörungstheoretiker, TV-Sammler, verlorene Seelen – ein Reigen der Rastlosen. Gedreht mit kaum mehr als Leidenschaft und einer Handvoll Dollar, wurde Slacker zur Kultlegende. Der Begriff ‹Slacker› selbst fand durch ihn den Weg in den allgemeinen Sprachgebrauch. Linklater verwebt flüchtige Begegnungen zu einem witzigen, überraschenden und satirischen Spiegelbild einer Generation: der Generation X. Ein Film wie ein Gedankenspaziergang – anarchisch, nachdenklich, unvergesslich.» (Apple TV)
Drehbuch: Richard Linklater
Kamera: Lee Daniel
Schnitt: Scott Rhodes
Mit: Richard Linklater (Should have stayed at the bus station), Kathy McCarty (Anarchist’s daughter), Rudy Basquez (Taxifahrer), Jean Koffein (Roadkill), Jan Hockey (Jogger), Stephen Hockey (Running late), Mark James (Hit-and-run son), Sam Dietert (Grocery grabber of death’s bounty), Bob Boyd (Officer Bozio), Terrence Kirk (Office Love), Keith McCormack (Street musician), Jennifer Schaudies (Walking to coffee shop), Jerry Delony (Been on the moon since the '50s), Teresa Taylor (Pap smear pusher), Dan Burrows (Quotes Hitler), John Slater (Conspiracy A-Go-Go author), Louis Mackey (Old anarchist), Kendal Smith (Post-modern Paul Revere), Regina Garza (Smoking writer)
97 Min., Farbe, 35 mm, E/d