Nüschelerstrasse 11, 8001 Zürich - 044 415 33 66

< Zurück
  • trailer
Passion
Jean-Luc Godard (Frankreich/Schweiz 1982)

«Nach Sauve qui peut (la vie) der zweite Spielfilm von Godards ‹dritter Welle›, die ihn nach einer Reihe von Videoarbeiten wieder zum klassischen Kino inklusive Starbesetzungen zurückführt, auch wenn er weiterhin verspielt die Normen und Formen des gewöhnlichen Er-zählens ignoriert. Passion handelt also scheinbar von einem Filmemacher (Jerzy Radziwiłowicz), der an einer ungewöhnlichen Produktion arbeitet, für die klassische Gemälde von Rembrandt bis Goya in einem Filmstudio mit kostümierten Statisten möglichst detailge-treu nachgestellt werden sollen. Als Kontrapunkt zur artistischen Arbeit die Kakofonie der Aussenwelt, repräsentiert von der Fabrik nebenan, deren Besitzer (Michel Piccoli) eine stot-ternde Arbeiterin (Isabelle Huppert) entlassen hat, die protestiert und eine Affäre mit dem Re-gisseur beginnt. Godard inszeniert Passion entlang seiner Leitthemen – Liebe, Arbeit, Kino – als eine Studie in Gegensätzen, die unaufgelöst bleiben.» (Christoph Huber, Österreichisches Filmmuseum)

Drehbuch: Jean-Luc Godard
Kamera: Raoul Coutard
Schnitt: Jean-Luc Godard

Mit: Isabelle Huppert (Isabelle), Jerzy Radziwiłowicz (Jerzy), Hanna Schygulla (Hanna), Michel Piccoli (Michel), László Szabó (László), Jean-François Stévenin (Jean-François), Myriem Roussel (Taubstumme)

87 Min., Farbe, 35 mm, F/d/i

Spieldaten