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Malina
Werner Schroeter (Deutschland/Österreich 1991)

«Ingeborg Bachmann meets Elfriede Jelinek meets Werner Schroeter: eine radikale Mischung, die allerdings einen erstaunlich disziplinierten Film, ganz auf Isabelle Huppert zugeschnitten, ergibt: Eine namenlose Schriftstellerin lebt mit einem Mann namens Malina zusammen, eher eine Vernunft- denn eine Liebesgemeinschaft. Eines Tages trifft sie Ivan, an den sie Hals über Kopf ihr Herz verliert – und damit immer mehr zur Gefangenen ihrer Träume und Ängste wird. Georg Seesslen: ‹Schroeters Kamera richtet sich unnachsichtig auf das Verfallen eines menschlichen Wesens, das durch einen absoluten Anspruch des Gefühls auf eine ebenso absolute Einsamkeit zurückgeworfen wird. (…) Ihr bleibt bloss ein Verschwinden, das nur der Tod sein kann.›» (Florian Widegger, Filmarchiv Austria)

Drehbuch: Elfriede Jelinek, nach dem Roman von Ingeborg Bachmann
Kamera: Elfi Mikesch
Musik: Giacomo Manzoni, Tomaso Traetta, Carl Maria von Weber
Schnitt: Andrea Wenzler, Juliane Lorenz

Mit: Isabelle Huppert (die Frau), Mathieu Carrière (Malina), Can Togay (Ivan), Fritz Schediwy (Vater), Isolde Barth (Mutter), Libgart Schwarz (Fräulein Jelinek), Elisabeth Krejcir (Lina), Peter Kern (Bulgare), Jenny Drivala (Opernsängerin), Wiebke Frost (Schwester der Frau), Lolita Chammah (Kind)

125 Min., Farbe, DCP, D/e

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