Anne (Isabelle Huppert) und Pierre (Daniel Auteuil), ein unverheiratetes Paar mit einem zweijährigen Kind, gehen eines Abends ins Kino (man zeigt Rossellinis Europa 51). Während der Vorstellung greift Pierre vergeblich nach Annes Hand. Es ist der Anfang vom Ende einer Beziehung. Einige Zeit später gesteht Anne, dass sie sich in einen anderen Mann verliebt hat. Pierre schwankt zwischen Benommenheit, Verdrängung und heftigen Gefühlsausbrüchen – bis eine Versöhnungsreise in Gewalt eskaliert.
«Eine Studie über eine zerfallende Partnerschaft: Der Film (eine subtile, intelligente Adaption von Dan Francks einfühlsamem Roman) handelt von den winzigen Machtverschiebungen, die auftreten, während Anne versucht, sich über ihre Zukunft klar zu werden, und Pierre versucht, mit ihrem sich wandelnden Verhalten Schritt zu halten oder es sogar zu verhindern. Huppert und Auteuil brillieren beide als das Paar, das allen Widrigkeiten zum Trotz darum kämpft, unversehrt einem Albtraumszenario zu entkommen.» (Time Out Magazine)
Drehbuch: Dan Franck, Christian Vincent, nach dem Roman von Dan Franck
Kamera: Denis Lenoir
Musik: Johann Sebastian Bach
Schnitt: François Ceppi
Mit: Daniel Auteuil (Pierre), Isabelle Huppert (Anne), Jérôme Deschamps (Victor), Karin Viard (Claire), Laurence Lerel (Laurence), Nina Morato (Marie), Louis Vincent (Loulou), Claudine Challier (Loulous Grossmutter), Christian Benedetti (Anwalt), Frédéric Gélard (Immobilienmakler)
88 Min., Farbe, 35 mm, F/e