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8 femmes
François Ozon (Frankreich/Italien 2002)

«Acht Frauen werden mit dem Mord an einem Mann konfrontiert, zu dem sie alle in einem verwandtschaftlichen, amourösen und/oder arbeitstechnischen Abhängigkeitsverhältnis standen. Während sie unter sich die Täterin suchen, müssen sie ihre Fassade fallen lassen, sich Lügen eingestehen, Geheimnisse offenbaren und etwas von sich preisgeben, was bislang sorgfältig verborgen war. (…) Von Ludivine Sagnier über Isabelle Huppert bis Danielle Darrieux präsentiert François Ozon gleich mehrere Generationen des französischen Starkinos der Nachkriegszeit und verschafft all diesen grossen Damen eine repräsentable, beziehungs- und anspielungsreiche Plattform. Welch ein Genuss, ihnen zuzusehen! Stets signalisiert er, dass es nur ein Spiel ist, das er mit subtiler Delikatesse und fintenreicher Stilsicherheit zum Zwecke der Unterhaltung und des puren Vergnügens arrangiert: antinaturalistisch, voller kluger Anspielungen auf die Filmgeschichte, vor allem aber auf die zahlreichen Konnotationen, die die acht Darstellerinnen im Lauf ihrer mal längeren, mal kürzeren Karrieren als Ikonen des französischen Kinos kreiert haben.» (Horst Peter Koll, Filmdienst, Feb 2019)

Drehbuch: François Ozon, Marina de Van, basierend auf dem Theaterstück von Robert Thomas
Kamera: Jeanne Lapoirie
Schnitt: Laurence Bawedin

Mit: Virginie Ledoyen (Suzon), Danielle Darrieux (Mamy), Firmine Richard (Madame Chanel), Catherine Deneuve (Gaby), Emmanuelle Béart (Louise), Isabelle Huppert (Augustine), Ludivine Sagnier (Catherine), Fanny Ardant (Pierrette), Dominique Lamure (Marcel)

111 Min., Farbe, 35 mm, F/d

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