Vor dem Film stellt Friederike Grimm ihr neues Buch «Die Anfänge des Starsystems: Asta Nielsen in Deutschland und Österreich-Ungarn 1911 – 1914» vor, und Simone Winkler beleuchtet die Naturästhetik und Umweltwahrnehmung des Films.
Live-Musik: Mathias Weibel (E-Violine, Mandoline
u.a. Instrumente), Emanuele Forni (E-Gitarre u.a. Zupfinstrumente), Simon Lilly (Trompete, Flügelhorn)
«In diesem frühen Stummfilm von Urban Gad spielt Asta Nielsen die mondäne junge Engländerin May, die mit ihrem Vater und einer Anstandsdame den Spreewald bereist und sich an der malerischen Landschaft freut. Sie trifft dort den einheimischen Bootsführer Max, der der exotischen Fremden augenblicklich verfällt …» (Filmportal)
Die «einfache Handlung ist (…) ausgezeichnet psychologisch entwickelt, sodass man das gesprochene Wort kaum vermisst. Vor dem Theater hat das Kinoschauspiel aber die naturgetreue Inszenierung voraus, die rauschenden Bäume des Spreewaldes, die wunderbaren Lichtreflexe – besonders schön wirken der magische Schein des Mondlichts, das Plätschern des Wassers, das Auffinden des Leichnams zwischen den Seerosen, die idyllischen Bauernhäuser. Dies alles kann in ähnlicher Vollkommenheit eben nur im Kino gezeigt werden, nicht aber im Theater.» (Der Kinematograph, 8.11.1911)
Wir zeigen die neue Farbrestaurierung der Deutschen Kinemathek
Drehbuch: Urban Gad
Kamera: Guido Seeber
Mit: Asta Nielsen (Miss May), Hans Mierendorff (Sir Arthur Wolton, ihr Vater), Eugenie Werner (Miss Hobbs, Gesellschaftsdame), Carl Clewing (Max), Frau Carsten (Grete, Max’ Braut), Louis Ralph (Herbert Bruce)
50 Min., sw, DCP, Stummfilm mit d Zw'titeln/e