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Landscape Suicide
James Benning (USA 1986)

«Ein kühler, beunruhigender Film über zwei Mörder:innen und ein Dutzend Landschaften (…). Wie kommen ‹Pain› und ‹Place› zusammen, wie das scheinbar unmotivierte Erstechen einer beliebten Schülerin durch ihre Klassenkameradin Bernadette Protti in einem kalifornischen Vorort 1984 und die Massenmorde Ed Geins im ländlichen Wisconsin der 1950er-Jahre? Füllen die mit bemerkenswerten Schauspielern nachinszenierten Vernehmungsprotokolle die Leere der Landschaften? Oder geben die Landschaften Hinweise auf die Bluttaten, auf die Leere der Personen und Beziehungen? Als Zusehender versucht man unweigerlich, die Lücken zu füllen: auch dies eine (interpretatorische) Gewalttat.» (Christoph Huber, Österreichisches Filmmuseum)

«Im Kern geht es James Benning, visueller Poet, der er ist, darum, die Landschaften dieser beiden Orte zu verhören, Ed Geins winterliches Wisconsin und das regnerische Kalifornien. Er verlangt von den Zuschauer:innen, sich diese Orte anzuschauen, ihnen zuzuhören, diesen realen Tatorten (…). Formal brillant und zutiefst berührend.» (Richard Linklater im Interview mit Peter Becker)

Drehbuch: James Benning
Kamera: James Benning
Schnitt: James Benning

Mit: Rhonda Bell (Bernadette Protti), Lisbeth Jetton (Kirsten Costas), Elion Sucher (Ed Gein)

95 Min., Farbe, DCP, E/d

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