«Der vierjährige Kun ist eigentlich ein glücklicher kleiner Junge, bis sich mit der Geburt seines Schwesterchens Mirai alles ändert. Denn plötzlich scheinen seine Eltern nur noch Augen für den neuen Nachwuchs zu haben. Kun wird eifersüchtig und fühlt sich von Mama und Papa, die mit ihm immer mehr schimpfen, nicht mehr verstanden – doch dann geschieht etwas Wundersames: Im Hinterhofgarten begegnet der Junge einem mysteriösen Mädchen im Teenageralter, das doch tatsächlich behauptet, seine gerade zur Welt gekommene Schwester Mirai aus der Zukunft zu sein!» (Kino Rex Bern, 2019)
«Der Anime von Hosoda verwebt Themen wie Geschwisterrivalität, Geschlechterrollen und Generationenfolge, aber auch japanische Traditionen zu einer wunderbaren Filmerzählung über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft familiärer Bindungen. (…) Das Publikum lächelt indes angesichts der heiteren Mühelosigkeit, mit der Mamoru Hosoda hier Fragen der Identität auf gleich mehreren Ebenen verhandelt. Was macht einen guten Vater aus, was eine gute Mutter? Was bedeutet es eigentlich, Bruder zu sein? Wie werde ich zu dem Menschen, der ich dann später einmal bin?» (Anke Westphal, epd Film, Mai 2019)
Drehbuch: Mamoru Hosoda
Musik: Masakatsu Takagi
Schnitt: Shigeru Nishiyama
Mit: Moka Kamishiraishi (Kun Ota), Haru Kuroki (Mirai Ota), Gen Hoshino (der Vater), Kumiko Aso (die Mutter), Yoshiko Miyazaki (die Grossmutter), Koji Yakusho (der Grossvater), Fukuyama Masaharu (der Urgrossvater), Sanada Asami (die Urgrossmutter), Yoshihara Mitsuo (mysteriöser Mann)
98 Min., Farbe, DCP, Jap/e/d