«Scarlet, die aus dem Mittelalter stammende, schwertschwingende Prinzessin, ist von dem Gedanken besessen, den Tod ihres Vaters zu rächen (...). Nachdem ein erster Versuch gescheitert ist, findet sie sich unverhofft in einer fremden Welt zwischen Leben und Tod wieder. Dort begegnet sie einem idealistischen jungen Sanitäter aus unserer Gegenwart, der ihr die Möglichkeit einer Zukunft ohne Bitterkeit und Zorn aufzeigt. Als sie erneut mit dem Mörder ihres Vaters konfrontiert wird, steht Scarlet vor ihrem schwierigsten Kampf: Kann sie den Kreislauf des Hasses durchbrechen und einen Lebenssinn jenseits der Rache finden?» (La Biennale di Venezia, Sep 2025)
«Die Botschaft – Vergebung statt Rache – ist sonnenklar, und schön naiv ist sie auch, dafür bräuchte es das Jenseits nicht (...). Für Zusammenhangskrämer ist der Film sowieso nichts. Aber wer Lust hat, sich von der Flut erstaunlicher Bilder den Kopf und das Herz verdrehen zu lassen, mit Landschaftstableaus und Jenseitsvisionen, mit Kampf und sogar einer Tanzeinlage zwischendurch, der und die ist hier richtig am Platz.» (Ekkehard Knörer, Taz, Jul 2026)
Drehbuch: Mamoru Hosoda, inspiriert vom Bühnenstück «Hamlet» von William Shakespeare
Musik: Iwasaki Taisei
Schnitt: Shigeru Nishiyama
Mit: Ashida Mana (Scarlet), Okada Masaki (Hijiri), Koji Yakusho (Claudius), Masachika Ichimura (Amlet), Yuki Saito (Gertrude)
111 Min., Farbe, DCP, Jap/e/d