He Ran All the Way bot John Garfield als wichtigstem Working-Class Hero Hollywoods eine letzte grosse Rolle: Nach einem missglückten Überfall erschiesst der Kleinkriminelle Nick auf der Flucht einen Polizisten. Er verschanzt sich in der Wohnung einer Familie und nimmt diese als Geiseln. He Ran All the Way ist ein Schlüsselfilm des Blacklist-Kinos und zugleich eine Art Endpunkt: John Garfield starb ein Jahr später 39-jährig an einem Herzinfarkt. John Berry floh, als FBI-Agenten versuchten, ihm die HUAC-Vorladung zu übergeben, durch ein Fenster aus seiner Wohnung und emigrierte nach Europa. Seine Wahl fiel auf Paris: «Ich wollte kein Englisch mehr sprechen.» (hb)
Drehbuch: Hugo Butler, Dalton Trumbo, nach dem gleichnamigen Roman von Ross Sam
Kamera: James Wong Howe
Musik: Franz Waxman
Schnitt: Francis D. Lyon
Mit: John Garfield (Nick Robey), Shelley Winters (Peg Dobbs), Wallace Ford (Mr. Dobbs), Selena Royle (Mrs. Dobbs), Gladys George (Mrs. Robey), Norman Lloyd (Al Molin)
78 Min., sw, DCP, E/e