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Thieves’ Highway
Jules Dassin (USA 1949)

Ein kalifornischer Kriegsheimkehrer findet seinen Vater als invalides Opfer eines mysteriösen Lastwagenunfalls vor. Er kauft selbst einen alten Lastwagen und fährt eine Ladung Äpfel auf den Früchtemarkt von San Francisco, um dort den kriminellen Grosshändler, der den Unfall seines Vaters vermutlich gezielt herbeigeführt hat, zu stellen. Doch der Held unterschätzt die Verschlagenheit seines Gegenspielers und gerät bei der Konfrontation an seine Grenzen. (afu)

Als Jules Dassin Ende der 1940er-Jahre in den Fokus des HUAC geriet, befand er sich auf dem Höhepunkt seiner amerikanischen Karriere. Neben Brute Force (1947) und The Naked City (1948) sticht besonders Thieves’ Highway hervor. Es ist einer der besten Films noirs seiner Zeit, angesiedelt im gleissenden Sonnenlicht Kaliforniens und in der pechschwarzen Nacht der Strassen. Virtuos verknüpft Dassin hier zwei Erzählstränge miteinander: die Suche eines Weltkriegsveteranen nach den Hintergründen für den tragischen Unfall seines Vaters sowie die Schilderung der ausbeuterischen Arbeitsverhältnisse der LKW-Fahrer, die dem kapitalistischen System hilflos ausgeliefert sind. (hb)

Drehbuch: A. I. Bezzerides, nach seinem Roman «Thieves’ Market»
Kamera: Norbert Brodine
Musik: Alfred Newman
Schnitt: Nick DeMaggio

Mit: Richard Conte (Nick Garcos), Valentina Cortese (Rica), Lee J. Cobb (Mike Figlia), Jack Oakie (Slob), Millard Mitchell (Ed Kinney), Barbara Lawrence (Polly Faber), Joseph Pevney (Pete), Morris Carnovsky (Yanko Garcos), Tamara Shayne (Parthena Garcos), Hope Emerson (Midge)

94 Min., sw, DCP, E/d

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