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Eva
Joseph Losey (Italien/Frankreich 1962)

«Der walisische Schriftsteller Tyvian Jones (Stanley Baker) hat mit einem teils biografischen Roman einen grandiosen Erfolg gefeiert. Niemand weiss, dass ihm das Manuskript von seinem verstorbenen Bruder hinterlassen wurde. Als die Verfilmung seines Buches bei der Biennale in Venedig uraufgeführt wird, begegnet Jones dort der zutiefst faszinierenden Eva (Jeanne Moreau) und ist ihr sofort verfallen. Doch die skrupellose Unbekannte hat keinerlei Interesse an ihm und beginnt stattdessen, ihn zu schikanieren und auszunehmen.» (arthaus.de)

«Michel Legrand, Pianist und Komponist, der sogenannte Mozart des Nouvelle-Vague-Kinos, wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass er für den Soundtrack zu Eva eigentlich nur die zweite Wahl des Regisseurs war. Joseph Losey hatte ursprünglich Miles Davis für das Projekt im Auge. Doch Legrands wunderschön komponierte Jazz-Filmmusik bildet eine perfekte Ergänzung zu den charismatischen Stimmungsbildern der venezianischen Kulisse des Films. Und sie spiegelt die Liebe der Hauptfigur zur Jazzmusik wider. Der Film enthält ausserdem zwei Titel von Billie Holiday: ‹Willow Weep for Me› und ‹Loveless Love›. In ‹Adam & Eve› ist Tony Middleton als Sänger zu hören.» (soundohm.com)

Drehbuch: Hugo Butler, Evan Jones, nach dem Roman von James Hadley Chase
Kamera: Gianni Di Venanzo, Henri Decaë (ungenannt)
Musik: Michel Legrand
Schnitt: Reginald Beck, Franca Silvi

Mit: Jeanne Moreau (Eve Olivier), Stanley Baker (Tyvian Jones), Giorgio Albertazzi (Branco Malloni), Virna Lisi (Francesca Ferrara), Checco Rissone (Silvano Pieri), James Villiers (Arthur McCormick), Riccardo Garrone (Spieler), Lisa Gastoni (Russin), Nona Medici (Anna Maria), Giorgio Albertazzi (Sergio), Joseph Losey (Kunde in Harrys Bar), Peggy Guggenheim (Spielerin an Baccarat-Tisch), Vittorio De Sica

107 Min., sw, DCP, E+I/e

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