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Cría cuervos
Carlos Saura (Spanien 1976)

«Mitten im franquistischen Spanien lebt die achtjährige Ana mit ihren beiden Schwestern im Zentrum von Madrid. Nach dem Tod ihrer Eltern wird sie von ihrer autoritären Tante aufgenommen und redet sich ein, dass sie über Leben und Tod ihrer Mitmenschen entscheiden kann. Ein Werk über die Kindheit, gepaart mit einer dramatischen Reflexion über das Ende einer Diktatur und die Hoffnung auf eine strahlende Zukunft. In ihrem Zuhause, das vor bürgerlicher Erstarrung geprägt ist, leistet Ana Widerstand – dank der Parallelwelt, die sie sich ausgedacht hat. Carlos Saura ist ein Poet des Kinos: Cría cuervos geht über das rein Politische hinaus und ergründet über seine reiche Bildwelt das Geheimnis kindlicher Resilienz.» (Cinémathèque suisse, Jun 2023)

Drehbuch: Carlos Saura
Kamera: Teodoro Escamilla
Musik: Federico Mompou, Jeanette
Schnitt: Pablo González del Amo

Mit: Ana Torrent (Ana), Geraldine Chaplin (Anas Mutter/Ana als Erwachsene), Conchita Pérez (Irene), Héctor Alterio (Anselmo, Anas Vater), Mónica Randall (Paulina, die Tante), Florinda Chico (Rosa, die Haushälterin), Mayte Sánchez (Juana), Mirta Miller (Amelia Garontes), Germán Cobos (Nicolás Garontes)

105 Min., Farbe, Sp/d, J/14

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