Für Jean-Luc Godard gelang Alfred Hitchcock bekanntermassen etwas, «woran selbst Alexander, Julius Cäsar und Napoleon scheiterten: die Kontrolle über das Universum zu erlangen». Die Strahlkraft der Marke «Hitchcock» und von Filmen wie Rear Window, Vertigo und Psycho ist auch im Jahr 2026 ungebrochen, sodass andere Teile seines Werks Gefahr laufen, überschattet zu werden. In einer zweiteiligen Retrospektive tauchen wir in dieses Universum ein, das bis heute fasziniert, Entdeckungen offenbart und Künstler:innen weit über das Medium Film hinaus als Inspirationsquelle dient. Gerade seine britischen Filme, die den Ausgangspunkt dieses ersten Teils darstellen, strotzen nur so vor unbändiger Lust, sich auszuprobieren, und zeigen einen Filmemacher auf dem Weg zu seiner Meisterschaft. Neue Restaurierungen, rare Filmkopien und selten zu sehende Werke stehen im Zentrum dieses Programms, das die Jahre 1927 bis 1949 abdeckt. Der zweite Teil unserer Retrospektive folgt dann im Mai/Juni-Programm.