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The Moon Has Risen
(Tsuki wa noborinu)
Kinuyo Tanaka (Japan 1955)

Der verwitwete Mokichi ist der gutmütige Vater dreier Töchter im heiratsfähigen Alter, die in seinem Haus in Japans alter Hauptstadt Nara leben. Die jüngste, Setsuko, merkt, dass der nach Tokio abgewanderte Ingenieur Amamiya offenbar eine Schwäche für ihre mittlere Schwester Ayako hat. Setsuko überredet ihren Freund Shoji, ihr zu helfen, die beiden zu verkuppeln. Dieses komplizierte Unterfangen belastet allmählich allerdings ihre eigene Beziehung zu Shoji.
In dieser charmanten Romantic Comedy vermählt sich Jane Austen mit Yasujiro Ozu: Tanaka durfte mit Ozus Segen eines seiner nie verfilmten Drehbücher in Szene setzen, verschob den Fokus aber vom Vater, der seine Töchter ungern verliert, auf die jungen Frauen, die im engen Sittenkorsett der traditionellen japanischen Familie Mühe haben, zu ihrem Glück zu finden. Wie Emma Woodhouse glaubt Setsuko, die Herzen anderer Menschen besser zu kennen als diese selbst, und ihr Ungestüm prallt auf ungeahnten Widerstand.

Drehbuch: Yasujiro Ozu, Ryosuke Saito
Kamera: Shigeyoshi Mine
Musik: Takanobu Saito
Schnitt: Mitsuo Kondo

Mit: Chishu Ryu (Mokichi Asai), Shuji Sano (Shunsuke Takasu), Hisako Yamane (Chizuru Asai), Yoko Sugi (Ayako), Mie Kitahara (Setsuko), Ko Mishima (Wataru Amamiya), Shoji Yasui (Shoji Yasui), Kinuyo Tanaka (Yoneya, Bedienstete der Familie Asai)

102 Min., sw, DCP, Jap/e

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