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Zur Stadthaus-Ausstellung: Katzenballund Sottosopra

Frauen aus Zürich und der ganzen Schweiz standen und stehen bis heute mit Mut, Wut und Lust für ihre Vorstellungen einer demokratischen Gesellschaft ein. Eine Ausstellung im Stadthaus würdigt dieses Engagement.
Spieldaten: Katzenball: Mi, 23.6., 18:00 (anschl. Gespräch mit Corinne Rufli & Veronika Minder) //
Sottosopra: Mi, 9.6., 18:00 (anschl. Gespräch mit Dolores Zoé Bertschinger & Lisa Schmuckli)
Eine Demokratie ist ein Raum, in dem unterschiedliche Meinungen gebildet, geprüft und ausgesprochen werden und in dem gemeinsam entschieden wird. So das Ideal. Aus diesem Raum der Stimm- und Wahlberechtigten blieben die Frauen in der Schweiz skandalös lange ausgeschlossen. Mit langem Atem haben sie sich ein elementares Recht erkämpft.
1971 war es endlich geschafft. Oder fing es da erst an? Was ist seither geschehen? Und was wollen Frauen denn noch? Diesen Fragen geht die Ausstellung im Stadthaus nach. Es geht um Forderungen und Wünsche: nach Selbstbestimmung, nach eigenen Räumen und guter Arbeit, nach Rechten und nach anderen Formen der Politik. Es geht um Entscheide und Wagnisse, um die Zusammenarbeit unter Frauen, um Lohnklagen, um Kinder, um Möglichkeiten, mit und ohne Stimmrecht die Stimme zu erheben, und um Freiheit.

Die Ausstellung, die noch bis zum 9. Oktober 2021 zu sehen ist, wird begleitet von zahlreichen Führungen, Stadtrundgängen, Debatten usw. und von einem kleinen Filmprogramm.
Nähere Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm: stadt-zuerich.ch/ausstellung