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Premiere: I'm Not Everything I Want to Be

Neues Kino - exklusiv im Filmpodium «Libuše Jarcovjáková dokumentiert ihr Leben mit analogen Fotos und Tagebucheinträgen. Ihre tschechoslowakische Heimat befindet sich in der repressiven Phase der ‹Normalisierung› nach der Niederschlagung des Prager Frühlings 1968. Die junge Fotografin sucht nach Inseln der Freiheit und ihrer sexuellen Identität. Sie wehrt sich gegen Repression, reist trotz Verbot nach Japan, geht eine Scheinehe ein, um ein neues Leben in Westberlin zu beginnen. Die Kamera fängt alles ein: ihre Weggefährt:innen, das illegale Nachtleben, eine kurze Karriere als Modefotografin. Es entsteht eine Chronik der Identitätssuche und des Kampfes gegen Unterdrückung. (…) Ein Film ausschliesslich aus Fotos mit einem tagebuchartigen Voice-over der Künstlerin selbst.» (Selia Fischer, Stadtkino Wien, Okt 2024)

«Die ‹Nan Goldin von Prag› – so nannte die ‹New York Times› die tschechische Fotografin Libuše Jarcovjáková, als ihre Werke 2019 auf dem renommierten Les Rencontres de la Photographie in Arles ausgestellt wurden. Diese Bezeichnung mag eine treffende Einführung in ihren eigenwilligen Stil und die bevorzugten Themen wie Arbeit, Sex, Freiheit, Depression und Introspektion geben, doch im Kontext der sowjetischen Ära kratzt sie nur an der Oberfläche. (…) I’m Not Everything I Want to Be kann (und will) keine filmische Ausstellung sein, auch wenn er einen grossen Teil von Jarcovjákovás Werk und Archiv zeigt. Viel wichtiger ist, dass der Film durch das kontinuierliche Nebeneinander von Bildern die Aufmerksamkeit darauf lenkt, wie Libuše es schafft, die Grenzen des Rahmens zu überwinden – sei es in einem Foto oder in einem Film – und ein vollständiges Porträt von sich selbst als Frau, als Künstlerin und als Dilemma zu entwerfen, das keineswegs gelöst werden muss.» (Savina Petkova, Cineuropa, Feb 2024)

Eine Kooperation mit der Fotostiftung Schweiz

Filmreihen
16. Feb.. - 31. März. 2026

Alfred Hitchcock: Part I

Lino Brocka: This Is My Country!

Ein Wochenende für Bruno Ganz

Premiere: Blue Heron

Premiere: Leonora im Morgenlicht

Premiere: Gangsterism

Vorlesungsreihe: Kino denken – Ansätze der modernen Filmtheorie

Classics: The Arch

Sélection Lumière: Shall We Dance?

3rd Echelon Theater: CAST*: Live Cinema Performance (Premiere)

Das Festival SONIC MATTER zu Gast: Syrische Klänge: Salamiyah – Lady of the Land

GSFA Peer2Beer: Cinema & Cinébulletin: Kurzfilme im Fokus

Schweizer Filmpreis: Woche der Nominierten: 23. - 29. März 2026

Familienfilm: Ernest & Célestine

Die Zauberlaterne

Programm-Pass: 60 Franken, 6 Wochen Kino

Tickets & Abos

Free Cinema for Refugees

Filmreihen
1. Apr.. - 15. Mai. 2026

Joe Dante: Subversion frisst Mainstream

Suso Cecchi DʼAmico: Drehbuchautorin, Handwerkerin, Komplizin

Hong Sangsoo: Choreografien des Alltäglichen

Premiere: Was diese Natur dir sagt

Premiere: Where to Land

Classics: Maya Miriga

Sélection Lumière: Chimes at Midnight

Game on Screen: Resident Evil Double Feature in 3D

Film in Worten: «Richard Dindo, Erinnerungsarbeiter»

Tschornobyl: Alltag und Besatzung: Museum Strauhof zu Gast

Ivan Marković: Das architektonische Erbe des jugoslawischen Modernismus

Vorlesungsreihe: Kino denken – Ansätze der modernen Filmtheorie

29. Pink Apple – Queeres Filmfestival: Monika Treut – Vielseitige Pionierin des New Queer Cinema

Familienfilm: Mein Nachbar Totoro

Karaoke

Die Zauberlaterne