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Vorschau: Edward Yang: Im Angesicht der Gegenwart

Yi Yi machte Edward Yang im Jahr 2000 auf einen Schlag weltberühmt: Ausgezeichnet am Festival von Cannes, war er anschliessend ein enormer Erfolg auf der ganzen Welt. Sein Werk über eine Familie in Taiwan war ein Ereignis, ein Film, der bis heute nicht zuletzt für seine berührend-epische Erzählweise verehrt und innig geliebt wird. Edward Yang war neben Hou Hsiao-hsien der Kopf des Taiwan New Cinema, das seit den frühen 1980er-Jahren zu den aufregendsten Kinematografien Asiens gehörte. Seine Filme sind intime Chroniken vor dem Hintergrund historischer Ereignisse, vereinen burleske Komödie und kritische Reflexion über Auswüchse des Turbokapitalismus. Und stets im Fokus von Edward Yangs Kamera: Taipeh, die pulsierende Metropole, der er in Filmen wie Taipei Story, Mahjong, A Brighter Summer Day und natürlich Yi Yi ein filmisches Denkmal setzte. Dank der kürzlichen Restaurierung von seinen bisher weniger bekannten Filmen ist Yangs Werk nun wieder vollständig zugänglich und lädt zur (Wieder-)Entdeckung eines der einflussreichsten Filmemacher Asiens ein.